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 Im harten Versuch bewährt Rohrschellen bei der Materialprüfanstalt getestet
 RAL-Gütegemeinschaft Rohrbefestigung lässt testen
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Die RAL-Gütegemeinschaft Rohrbefestigung lässt ihre Produkte nach der RAL-Güterichtlinie GZ-655 bei der Materialprüfanstalt in Braunschweig bei harten Tests prüfen. Dabei bewähren sich die von den Spezialisten angelegten Kriterien.
Bei jeder Installation, ob im Heizungs- oder Sanitärbereich kommen Rohrschellen zum Einsatz und sind damit unverzichtbare Helfer des SHK-Handwerkers. Auch in die Planung werden Rohrschellen mit einbezogen und ihre Belastbarkeit ist dabei das zentrale Kriterium.
Die Prüfungen werden durch drei Institute vorgenommen: der niederländischen KIWA sowie den bundesdeutschen MPAs in Dortmund und Braunschweig. René Grashoff ist zu Hause in den weiten Hallen der Materialprüfanstalt für das Bauwesen (MPA) Braunschweig, die an die Technische Universität angegliedert ist. Der Baustoffprüfer bereitet von leichter Hand die Testanordnung für eine große Rohrschelle vor. Er wird begleitet von Rainer Loose (Hilti AG), einem der Mitglieder im Güteausschuss der Gütegemeinschaft. Im Auftrag seines Unternehmens ist dieser Versuch angesetzt worden. Basis für die Prüfung ist die RAL Güterichtlinie GZ 655.
Ausgangspunkt der Prüfer ist es, den üblicherweise angegebenen empfohlenen Lasten harte Fakten entgegensetzen zu können. Dafür gibt es reproduzierbare Versuchsanordnungen. Grashoff spannt die Testobjekte auf Dummys mit einem vorgegebenen Drehmoment fest. Anschließend werden sie im Prüfstand bis zum Versagen belastet.
Sind die Vorbereitungen getroffen, schraubt Grashoff mit geübtem Schwung eine Stange an den Probanden, über den der Zug ausgeübt wird. Erste Verformungen können sich in Bereichen von acht bis zehn Kilo-Newton ergeben, bis zu 60 Kilo-Newton sind schon notwendig, bis das Material zerreißt. Der Baustoffprüfer strahlt: Test bestanden! Nach den Versuchen und der RAL GZ 655, so führt Loose aus, zeigt die Rohrschelle nur geringe Verformungen.
Die Auswertung von Belastungsversuchen bietet die Basis für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit von Rohrschellen. Hierbei wird die Verformung unter Last ebenso berücksichtigt, wie ihr Versagenswert.
Dazu gehört ein spezielles Bewertungsverfahren, das bei der Überprüfung von Rohrschellen zum Einsatz kommt. Es vermeidet bei der Messung vollständig den Einfluss möglicher Ausreißer nach oben. Dies geschieht durch die die Festlegung einer Grenzlast für jeden Rohrschellentyp.
Das technische Regelwerk stellt sicher, dass abweichende Einzelergebnisse zu keinen höheren technischen Daten führen können. Auch bei den bereits mit dem Gütezeichen ausgezeichneten Rohrschellen ist dies gewährleistet. Besonders wichtig für Planer und Verarbeiter ist hierbei, dass die Verformung der Rohrschellen unter Last berücksichtigt wird. Dies ist von herausragender Bedeutung für die Betriebssicherheit installierter Anlagen. In Teil B der RAL-GZ 655 sind die hierfür geltenden Vorgaben festgelegt.
Weitere Informationen zum Thema Gütesicherung gibt es bei der RAL Gütegemeinschaft Rohrbefestigung, 86899 Landesberg =RAL GEROB/BfC =
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