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 Plus-Energiehalle für die Produktion 500.000 kWh pro Jahr eingespart
 Nachhaltigkeit spielt bei CitrinSolar auch in der eigenen Fertigung eine große Rolle. Das zeigt sich einmal mehr in der Plus-Energiehalle, in der nunmehr die komplette Kollektorenproduktion zentral zusammengefasst ist. CitrinSolar tritt damit den Beweis an, dass auch Industriehallen und große Produktionsstätten konsequent ökologisch realisiert werden können.
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Um den Mitarbeitern in der Fertigung ein angenehmes und gesundes Raumklima zu bieten wurde die gesamte Halle - das Tragwerk und die Wände - aus Massivholz gefertigt. Das nachwachsende Baumaterial Holz übertrifft sämtliche bauphysikalische Anforderungen an Wärme-, Schallschutz und Brandschutz.
Das Fundament
Der Gedanke eines rationellen Energiekonzepts beginnt bereits mit der Bodenplatte. Die massive 200 mm starke Stahlbetonplatte ist geradezu prädestiniert für eine Betonkernaktivierung. Die Wärmeverteilung durch die Flächenheizung ist optimal, denn die Wärme bleibt dort, wo sie benötigt wird: In Fußbodennähe. Im Vergleich zu einer üblichen Deckenheizung sind die Wärmeverluste über die Decken- und Dachflächen nur marginal. Mit einer Fläche von 3000 rn², einer verlegten Schlauchlänge von 13 km und einer geringen Temperaturspreizung zwischen Vor- und Rücklauf trägt die Bauteilaktivierung wesentlich dazu bei, auch im Winter große Mengen an Solarenergie nutzen zu können. Eine nach unten und seitlich gedämmte Bodenplatte und ein speziell angepasstes Streifenfundament minimieren die Wärmeverluste über die Bodenfläche. Durch den Wandaufbau, mit einem U-Wert von 0,2 W/m²K werden die geforderten Richtwerte der EnEV für Nichtwohngebäude um 45 Prozent unterschritten. Eine fast durchgängige Fensterreihe zwischen den versetzten Dachebenen und eine tageslichtabhängige Beleuchtung, die sich den jeweiligen Lichtverhältnissen anpasst, senken den Strombedarf nachhaltig. Die spezielle Dachkonstruktion vermeidet Lichtkuppeln und Rauchabzugsklappen im Dach, die in der Regel energetische Schwachstellen in der Gebäudehülle bedeuten. Synergieeffekt der verwendeten Massivholzwand ist eine 8-fache Verbesserung der Schalldämmung gegenüber herkömmlichen Sandwichpanels.
Das Energiekonzept
Als Kollektorhersteller im Bereich der Solarthermie stand fest, dass zwei autark arbeitende Kollektorfelder mit insgesamt 210m² Kollektorfläche, die 150 kWh leisten, aus eigener Fertigung installiert werden. Allein 140 m² wurden in die Fassade integriert. Dies ist nicht nur ein Designelement sondern bringt ein Plus an Leistung, besonders in der Übergangs- und Winterzeit, in der die Heizung kontinuierlich läuft. Weitere 70 m² Kollektorfläche wurden auf dem Dach mit einer 60° Neigung aufgeständert. Im Zusammenspiel mit der Betonkernaktivierung (energetisches Äquivalent zu einem Speichervolumen von 41 m³) und einem 17 m³ Speicher, wird die Wärme gepuffert und bei Bedarf abgerufen. Die Kollektorfelder produzieren 70.000 kWh/Jahr und decken somit 40
Die 200 kW Hackschnitzelheizung ergänzt die fehlenden 60
Positiver Nebeneffekt ist der Platzgewinn auf dem Firmengelände durch die ökologische Verwertung der Paletten. Zusätzlich wurde ein Vertrag mit einem Hackschnitzelversorger aus der Region abgeschlossen somit verstärken wir unseren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Selbst die Hallentore wurden optimiert. Um Wärmeverluste so gering als möglich zu halten wurden spezielle Schnelllauftore verbaut. Die kurzen Öffnungs- und Schliesszeiten garantieren eine geringe Luftwechselrate, minimieren die Wärmeverluste und senken somit den Heizenergiebedarf. Trinkwasser ist einer der bedeutendsten Rohstoffe unserer Erde. Ein Grund mehr für uns sorgfältig damit umzugehen. Das Regenwasser der Dachflächen wird in einer unterirdischen Regenwasserzisterne gespeichert und speist die Toilettenspülungen. Natürlich setzen wir auch bei der Stromversorgung auf erneuerbare und CO2-neutrale Energien. Dafür wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 300 kWp auf dem Dach der Produktionshalte errichtet. 300.000 kWh/Jahr eingespeiste elektrische Energie sprechen für sich.
Energieverbrauch und Energieeffizienz
Der Primärenergiebedarf für unsere Produktionshalle, laut EnEV, darf maximal 774.529 kWh/Jahr betragen. Erklärtes Ziel war es diesen Wert um mindestens 30 Prozent zu unterschreiten - wir haben dies um ein vielfaches übertroffen. Mit einem Gesamtverbrauch von 275.166 kWh/Jahr liegt unsere Produktionshalle 65 Prozent unter der Vorgabe der EnEV und setzt dadurch neue Maßstäbe. Dies entspricht einer Energieeinsparung von 499.363 kWh/Jahr gegenüber der EnEV-Norm und einer durchschnittlichen CO2-Einsparung von 105 l/Jahr. Um die erhobenen Zahlen zu validieren werden alle relevanten Messwerte über ein modernes Monitoring-System erfasst und stehen damit auch in Echtzeit für Schulungszwecke zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Thema gibt es bei CITRIN in 85368 Moosburg. =CITRIN/BfC=
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